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Kilianstollen

Kilianstollen

Eigentlich deutet heute alles darauf hin, dass um 900 die ersten Bergbautätigkeiten um die Jahrtausendwende stattfanden. Vor dem Beginn der damaligen Abbauarbeiten ließen sich die Bergleute den Abbaubereich vom Abt des Klosters zuteilen. Heute haben Sie die Möglichkeit die Kilianstollen selbst zu besuchen und an den Führungen teilzunehmen. Während einer Führung erhalten Sie einen direkten Einblick in die Bildung des Gebirges und in die Entstehung der Kupferlagerstätte. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über die Arbeitsbedingungen, die Verhütung der Erze und die Abbaumethoden. Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren erhalten freien Zugang. Ab 7-12 Jahren bezahlen Sie fünf Euro, Jugendliche und Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt. Eine Familienkarte kostet 25 €. Der Kilianstollen ist ein Besucherbergwerk und nicht nur für die Geologen und Mineralogen ein Kleinod. Die farbenprächtigen Feuerzungen bringen jedem Besucher ins Schwärmen, denn sie bilden ein ganz eigenständiges und Skurriles Gemälde, dass sie so noch nie gesehen haben. Diese Ablagerungen sind durch Kalk und Wasser und durch die eingelagerten Mineralien entstanden. Die Farbauswahl reicht von einem tiefen schwarz von Mangan wir sind zu einem durchdringenden unklaren Grün des Kupfers und so einem leuchtenden Rot von Eisen. Die weißen Stellen verweisen auf das Mineral Kalk.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten des Kilianstollen

Wollen Sie mit einer größeren Gruppe den Kilian Stellen besuchen, sollten Sie eine individuelle Anfrage stellen. Vor Ort können Sie nur in bar bezahlen. Derzeit gibt es noch keine EC Karten Zahlung. Sie sollten also ausreichend Geld mitnehmen. Über das ganze Jahr hinweg beträgt die Temperatur im Inneren der Höhle ungefähr 10 °C. Selbst wenn sie im Hochsommer die Höhle besuchen sollten Sie sich also Kleidungstechnisch auf die niedrigen Temperaturen einstellen, um sich in deren Inneren nicht zu Ver kühlen. Eine Führung dauert im Durchschnitt ungefähr 2 Stunden. Die Teilnehmerzahl entscheidet darüber, wie lange oder wie kurz eine Führung andauert. Bedenken Sie, dass Bergbau nichts mit Büroarbeiten zu tun hat, es kann also sein, dass sie sich während der Führung etwas schmutzig machen. Ziehen Sie sich unbedingt feste Schuhwerk an. Sie dürfen im Inneren der Höhle filmen und fotografieren.

Abenteuertouren für Kinder und individuelle Führungen

Immer wieder lässt sich das Team des Kilianstollen etwas einfallen, wie zum Beispiel die mal Aktion für Kinder. Es können Bilder vom Bergwerk oder vom Stollen gemalt werden. Mama und Papa fotografieren dann das Kunstwerk und schick mir das an info@kilianstollen.de. Die Bilder werden dann auf der Homepage veröffentlicht. Einen Teil der Bilder soll ich später auch in einer kleinen Ausstellung zu sehen geben. Besonders begehrt ist die Kinder Abenteuerführung. Am Stollen Mundloch geht es dann mit den Taschenlampen los. Die Kinder haben jeder nur das Licht ihrer Taschenlampe, damit geht es dann auf 1000 m direkt durch den Stollen bis hin zu der Grube alte Frederike. Das ist für jeden Teilnehmer ein großes Ereignis. Am Stoß heißt es dann Steine klopfen. Danach geht es mit der Grubenbahn Direkt in den unbeleuchteten Kilianstollen. Eines können wir Ihnen an dieser Stelle versprechen, es gibt jede Menge zu entdecken. Wenn wir die Teilnehmer dann gemeinsam mit der Führung an dem Stämmen angekommen sind, gibt es am Lampenhaus noch eine Überraschung für jeden der Bergwerksentdecker.

Die kleinen Teilnehmer werden gebeten feste Schuhe, Taschenlampe und warme Kleidung mitzubringen. Beim Stadtmarketing Marsberg e.V. können Sie sich nach aktuellen Führungen erkundigen unter 029928200. Das genaue Ziel ist das Besucher Bergwerk Kilianstollen, dass ich in Marsberg in der Mühlenstraße 40 B befindet. Direkt in Marsberg hat Kupfer und Bergbau eine Jahrzehnte alte Tradition. Die Reichen vorkommen innerhalb der Hügelketten an der Diemel entlang waren gerade bedeutsam für die Rohstoffversorgung von ganz Mittel Europa.

Besuchen Sie die Bergwerke in Marswerk

Es ist davon auszugehen, dass im Laufe der Jahrhundertwende in diesem Gebiet ungefähr 3,2 Millionen t Erz abgebaut worden. Das Dorf Twesine fand seine erste urkundliche Erwähnung in 1046.1524 haben die letzten Besucher ihr zu Hause und ihren Hof verlassen und sich dann im Bereich des heutigen Kötterhagen angesiedelt. Die Ausgrabungen der Archäologen von 1999-2000 zeigen heute aber immer noch sehr augenscheinlich, wie die Anfänge der ersten Besiedlung an dem Ufer der Diemel im siebten Jahrhundert ausgesehen haben. Es gibt sehr viele alte Bergbaustollen in Marsberg und einige können Sie im Besucher Bergwerk Kilianstollen befahren. Lassen Sie sich diese Gelegenheit bei einem Besuch im Sauerland nicht nehmen. Denn der Bergbau ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig und gehört unmittelbar zur Geschichte der gesamten Region. Zudem ist es ein unglaublich großes Abenteuer und sehr spannend, so viele Meter tief in den Berg zu fahren. Von einem Besuch werden sie noch lange anderen erzählen und wahrscheinlich auch ein zweites Mal wiederkommen.